Kritiken

Das OPERNGLAS:

Stellvertretend für alle sei Vesselin Stoykov genannt, der in der Titelrolle die geforderten Fassetten und Zwischentöne zeigte. Schwarz gewandet, ein ausladend großer Hut mit feinem schwarzem Federflaum geschmückt auf dem Kopf, der seine Nichtgreifbarkeit unterstrich und den er erst in seinen letzten Lebensminuten abnahm, dann ungeschützt vor dem Tod als letztem Kommunikationspartner, alles ausgereizt. Stoykovs samtene, kräftige Baritonstimme, flexibel geführt, verbunden mit darstellerischem Talent und Feingefühl, war ideale Verkörperung der vielschichtigen Figur. Dass der 35-jährige Deutsch-Bulgare zugleich Generalintendant der Oper in Stara Zagora ist, die 1991 ausbrannte und nun im Wiederaufbau begriffen ist, dass er sich dieser aufreibenden Aufgabe mit Leidenschaft und sanft-bestimmt erfolgreich widmet, ist kaum zu fassen.


Orpheus (Attila-Kritik):

„So war es dem erst 27-järigen Vesselin Stoykov als Einzigem vorbehalten, seine Stimmbänder nicht an der Rampe zu verkaufen, sondern die Fahne des wirklich kultivierten Gesanges hochzuhalten. Es war erstaunlich, mit welchem Ausdrucksreichtum der junge Sänger die Titelpartie zu einem präsenten Charakter formen konnte. Dank seines flexiblen, elegant geführten basso cantante geriet die Traumszene zu einem Höhepunkt des Abends."


Das OPERNGLAS:

„Da stellte sich mit Vesselin Stoykov ein erst 27-jähriger Attila vor, der mit hoher Musikalität und Gespür für den Verdi-Gesangsstil überzeugte. Sein kantabler Bass klingt rund, ausdrucksstark....."


Nordsee- Zeitung:

„..Angesichts seines jugentlichen Alters ist die Darstellung der Titelrolle der Oper durch den für diesen Part (Attila) verpflichteten Vesselin Stoykov wohl am eindrucksvollsten; erfreulich wenig statuarisch agiert er, und sein Bass ist geschmeidig, schon jetzt in Höhen und Tiefen ausdrucksvoll."


Niedersächssische Landeszeitung:

„....Voluminöser Baß erfreute Zuhörer: Der erst 22jährige Bulgare Vesselin Stoykov erfreute durch voluminösen Bass bei seiner Arie des Zaccharias aus Verdis „Nabucco"..."


Gießener Anzeiger:

„...Der junge Gastsänger Vesselin Stoykov, der über ein schönes, konturenstarkes Stimmaterial verfügt, verkörpert der Oberpriester Ramphis und strahlt im Vergleich zu Todd Thomas abgeklärte Ruhe  und nahezu vornehm über dem wildbewegten Seelendrama stehende Gelassenheit aus."


Fränkische Nachrichten:

„...Wunderschön die Stimme von Vesselin Stoykov in seiner Doppelrolle als Commendatore und Masetto, dessen Bassstimme auch Bachkantaten zum Erlebnis machen können."


Tauber- Zeitung:

„...Die Rollen des Komtur und Masetto wurden besetzt von Vesselin Stoykov, einem jüngen Bulgaren, der mit einer beeindruckenden Bassstimme die Oper verschönte.....Vesselin Stoykov war es schließlich in der Rolle als Komtur, der den Don Giovanni ins Grab brachte. Seine tiefgründige Bassstimme machte aus dieser Todesszene eine schauderhafte, erschütternde Szene...."


Lippische Landeszeitung:

„Bravo-Rufe erntete der Bulgare Vesselin Stoykov für seine fantastische Bassstimme. Mit sehr viel Gefühl sang er Verdi Arien..."


TIFF:

„Bravuröse Darsteller. Als Attila ist Vesselin Stoykov zu erleben, der für diese Rolle enorm an sich gearbeitet hat. Sein Bass hat an Volumen und stimmlicher Durchschlagskraft deutlich gewonnen. Stimmlich gereift, verleiht Stoykov dem hybriden Charakter des Hunnenfürsten souverän Kontur. Denn ein hervorragender Darsteller ist er ja sowieso....."


Mittelhessische Zeitung

„Die Titelrolle verkörpert optisch faszinierend und mit gut sitzendem, kräftigem Bass-Bariton Vesselin Stoykov....."


Klassik Heute:

„..Eine blendende Figur als Attila machte Vesselin Stoykov....schön anzuhören und -sehen...."